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Klangreisen / Schamanische Reisen

Klangreisen mit der Stimme

Eine geführte Meditation und Klangreise durch den eigenen Körper und in die innere Seelenlandschaft ist ein eindrückliches Erlebnis. Wichtigstes Klangmedium ist hierbei die menschliche Stimme. Als Begleitung werden oft Naturtoninstrumente eingesetzt wie Gong, Klangschalen, Tampura, Flöte oder Trommel, die alle live gespielt werden.
Nebst dem aktiven Singen und „Tönen" mit der eigenen Stimme ist es auch möglich, sich besingen zu lassen. Bei jedem Menschen entstehen beim Besingen ganz eigene Töne und Klangfarben, denn ein menschlicher Organismus entspricht einem grossen Konzert aus harmonischen, aber auch disharmonischen Klängen. Diese Arbeit geschieht intuitiv durch ein Einfühlen in die entsprechende Körperregion oder das Thema. Die Heilwirkung der Töne beim Empfänger beruht auf Resonanz, d.h. sie treffen auf gleiche Schwingungsmuster und können so blockierte Energie zum Fliessen bringen.

Schamanische Reisen

Das uralte Ritual der Schamanenreise führt aus der Alltagswirklichkeit heraus in das eigene Innere und damit in das metaphysische Sein. Sie ist keine Phantasiereise, sondern eine bewusst herbeigeführte Änderung der Bewusstseinsebene und wird als solche real erlebt. Es geht darum, die eigenen ursprünglichen Kräfte zu entdecken, Hilfsgeistern und Krafttieren zu begegnen, um Blockaden und Ungleichgewichte von Körper und Seele zu finden und zu aufzulösen. Das persönliche Krafttier kann Botschaften übermitteln und als Reiseführer auftreten. In welche metaphysische Wirklichkeit die Reise geht, ist von der Thematik des Reisenden abhängig.
Bei schamanischen Reisen werden oft Trommeln und Rasseln eingesetzt, um mit den gleichmässig rhythmischen Klängen den Reisenden in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen und die Vorstellungskraft und Visualisierung zu unterstützen.
Das Erleben der metaphysischen Welt und die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen, wieder im Einklang mit dem wahren Selbst und der ihm innewohnenden göttlichen Kraft zu sein. Sie finden Eingang in die Alltagswirklichkeit und können so positive Veränderungen bewirken.

Siyotanka - indianische Liebesflöte

Die Tradition der «native american flute» geht über 2500 Jahre zurück, nahm nach Überlieferungen ihren Anfang beim Stamm der Lakota und verbreitete sich über ganz Nordamerika. Ihr warmer, sanfter Ton vermittelt Geborgenheit und Tiefe und ihre Melodien scheinen ganze Geschichten mit dem eigenen Sein und Fühlen zu verweben. In der Tradition der Indianer hat jedes Lebewesen seine eigenen Heillieder, Liebeslieder, Lebenslieder, Trauerlieder, Tanzlieder, also seine persönliche Art und Weise, mit den Kräften der Schöpfung in Verbindung zu treten. In der Klangtherapie wird sie intuitiv gespielt, indem sie in eine harmonische Beziehung zum Energiesystem der betreffenden Person tritt.